Super nices TransDay of Remembrance Programm: „Assigned Male“ Autorin Sophie Labelle kommt nach Salzburg! Mo, 20.11 in der Autonomen Wohnfabrik!

„Assigned Male“ ist ein großartiger Webcomic über ein kanadisches trans Mädchen namens Stephie, das viele Abenteuer und alltägliche Dinge erlebt. Manche der kurzen Comic Strips sind lustig, manche sind traurig und alle zusammen sind sie schlau und schön und regen zum Nachdenken an – über Gender, Sexismus, Transphobie und Pubertät, über Freund_innenschaft und Gefühle und manchmal über Pizza und Plastikhühner.

Hier geht’s zum Comic: http://assignedmale.tumblr.com/

Sophie Labelle, die Autorin von „Assigned Male“ ist gerade auf großer Europatour und kommt am 20.11 in die Autonome Wohnfabrik um ihre Comics vorzustellen und einen Workshop zu machen! Uhrzeit und andere Spitzfindigkeiten werden noch bekannt gegeben. Wir freuen uns jedenfalls schon ganz viel!

Hier geht’s zur Assigned Male Facebook Seite: https://de-de.facebook.com/assignedmale/

Der 20.November ist außerdem Trans Day of Remembrance, der Gedenktag für die Opfer von Transphobie, an dem wir all der Transpersonen (größtenteils Frauen) gedenken, die immer noch jährlich aus transphoben Gründen ermordet werden.

Mehr Infos dazu findet ihr hier: https://tdor.info/

Also, am Besten allen Links folgen, Sophie Labelles wundertollen Comic anfangen (und wahrscheinlich nicht mehr aufhören können) und dann am 20.11 ab in die Wohnfabrik zum Workshop!

Viel Spaß beim Lesen einstweilen und alles Liebe

Flit_z Salzburg

 

 

Advertisements

Bericht zur Pro-Choice Kundgebung am 27. Oktober in Salzburg

Am 27. Oktober 2017 fand in Salzburg der sogenannte „Marsch fürs Leben“ statt. Organisiert wurde er von ultra-religiösen organisierten AbtreibungsgegnerInnen um Jugend für das Leben, die auch in anderen österreichischen Städten derartige Märsche veranstalten. Diese reaktionären Events sind ein Angriff auf das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper und über die Gebärfähigkeit von Frauen und anderen Menschen, die schwanger werden können.

Wie in vergangenen Jahren versammelten sich Pro-Choice Aktivist_innen vor dem Salzburger Landeskrankenhaus, um für reproduktive Freiheit zu demonstrieren. Sie fordern freien und kostenlosen Zugang zu sicheren  Schwangerschaftsabbrüchen und Verhütungsmitteln und ein Ende der patriarchalen Unterdrückung. Redebeiträge gingen auf die OrganisatorInnen um und hinter Jugend für das Leben und auf reproduktive Rechte ein. Ca. 40 Pro-Choice Aktivist_innen standen 50 bis 70 christlich-fundamentalistischen AbtreibungsgengerInnen und ca. 75 Bullen gegenüber.

Um 17 Uhr, eine Stunde nach Beginn der Pro-Choice Kundgebung, tauchten die AbtreibungsgegnerInnen vorm Landeskrankenhaus auf, nachdem sie von der Franziskanerkirche durch die Altstadt und an der Salzach entlang geschlichen waren. Der Sichtkontakt war wegen einer Reihe Bullenautos eingeschränkt. Ebenso wurden die Parolen der Fundis lautstark übertönt und umfunktioniert. „Wir sind…“-Sprechchöre verlangten förmlich eine Vervollständigung mittels des schönen Wörtchens „SCHEISSE!“. Bereits nach 15 Minuten zogen die  FundamentalistInnen, untermalt von lautstarken Pro-Choice Parolen, von dannen.

Die Pro-Choice Kundgebung war bereits aufgelöst worden, als alle noch anwesenden Aktivist_innen von den Bullen umzingelt wurden. Die Bullen drohten die Identitätsfestllung aller Anwesenden an und begannen nach der Reihe Leute aus dem Kessel heraus zu ziehen und zu ihren Autos zu schleifen. Mitunter gingen sie dabei brutal vor: Viele wurden mittels Würgegriff gepackt und von ihren Mitstreiter_innen weggerissen. Drei Personen wurden im Zuge dessen ins Polizeianhaltezentrum Alpenstraße gebracht, wovon zwei die Nacht über bis zum Vormittag festgehalten wurden. Es gelang den Bullen nicht, ihre Identität festzustellen. (Ätsch! Ihr Pfeifen!) Vor dem PAZ harrte die ganze Nacht eine solidarische Kundgebung aus, die lautstark die Freilassung der Festgehaltenen forderte und zumindest einen diensthabenden Bullen an den Rand des Nervenzusammenbruchs brachte.

Womöglich war das unverhältnismäßige und völlig überzogene Vorgehen der Bullen ein Vorgeschmack auf härter werdende Zeiten. Gerade jetzt gilt es, bereits Erkämpftes zu verteidigen und entschlossen gegen reaktionäre Tendenzen vorzugehen.

Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzbuch! Nieder mit dem Patriarchat!

Pro Choice is ois!

Fr, 27. 10. 2017: „Marsch fürs Leben“ zur Hölle machen!

shout-it-out

Den fundamentalistischen ChristInnen um HLI und Jugend für das Leben reicht es nicht, jeden Sommer ihren sogenannten “1.000 Kreuze Marsch” in Salzburg abzuhalten. Letzten Dezember haben sie auch noch ihre alljährliche „Lichterkette“ zu einem „Marsch fürs Leben“ umgewandelt – und dieses Jahr können sie es gar nicht mehr erwarten und haben den Termin auf Freitag, 27. Oktober vorverlegt.

Sie haben vor, durch die Salzburger Altstadt zum Landeskrankenhaus zu schleichen und dabei wieder gegen die Selbstbestimmung von Frauen* und Menschen, die schwanger werden können, zu beten. Die Fristenlösung in Österreich und ähnliche gesetzliche Regelungen überall sonst, die Schwangerschaftsabbrüche zumindest teilweise straffrei stellen, sind kontinuierlichen Angriffen ausgesetzt. Diesen gilt es sich nach wie vor entgegenzustellen.

Kommt zur Kundgebung am Freitag, 27. Oktober ab 16 Uhr vorm Landeskrankenhaus oder macht den Fundis sonstwie die Hölle heiß!
Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzbuch!
Für freien und kostenlosen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen!
Nieder mit dem Patriarchat! Pro Choice is ois!

 

Diesmal gibt es eine Alternative für Kinder, deren Bezugsperson(en) sich auf der Demo rumtreiben! Kontakt: afkinder@systemli.org oder 0043 677 6239 1634

Die Gruppe besteht aus Personen, denen wir absolut vertrauen. Hier ist ein Link zum Selbstverständnis der Gruppe Alternative für Kinder: https://afkinder.github.io/

Freitag, 20. Oktober: FLIT*Beisl!

beisl

Ab Oktober heißt es -jeden dritten Freitag im Monat- ab 19 Uhr in der Poschingerstraße 10: FLIT*Beisl !
Das FLIT*Beisl ist offen für alle Frauen*, Lesben*, inter, trans und non-binary Personen (kurz FLIT*), egal ob bisexuell, pansexuell, asexuell, heterosexuell,.. !

Lasst uns zusammenkommen, vernetzen, verbünden, austauschen und einen feinen Abend verbringen!

Unser Eröffnungsbeisl starten wir mit Special Act:
-> DJ Ronit Rockit <-
…spaciger Trash-Mashup aus Linz! \(^*^)/

Eintritt frei!
Spende für DJ Ronit Rockit willkommen.

Leider ist der Veranstaltungsort nicht barrierefrei. Am Eingang befinden sich einige Stufen und die Toiletten sind auch nicht barrierefrei. Für Personen, die gerne kommen wollen und deshalb Hilfe bei den Stiegen oder bei der Benutzung der Toiletten brauchen, bieten wir daher Unterstützung an: Schreibt uns gerne eine Nachricht oder ruft uns an unter 0660 72 88 581 (ab 18. Oktober). Unter der Nummer sind wir auch während dem Beisl erreichbar.

Bei uns gilt außerdem das Prinzip der Definitionsmacht. Mindestens die Leute hinter der Bar und am Eingangsbereich sind dabei Ansprechpersonen, falls ein Übergriff/sexualisierte Grenzüberschreitung passieren sollte.

Ergänzung: * bedeutet, dass wir Geschlecht wie „Frau“ und „Mann“ als ideologische Konstruktion verstehen, siehe unser Selbstverständnis: https://flitzsalzburg.wordpress.com/selbstverstandnis/

 

Sa, 8. Juli: Demo gegen Staat, Polizei und Repression!

Scheiss Kiwarei Demonstration

Aufruf zur Scheiss Kiwarei! Demo am Samstag, 8. Juli 2017 in Salzburg

Scheiß Kiwarei!
Demo gegen Staat, Polizei und Repression

Staatliche Repression ist ein Instrument, das der Staat einerseits gegen Teile seiner Bevölkerung einsetzt, die er als Bedrohung für seine Existenz bzw. für den reibungslosen Ablauf der Marktwirtschaft betrachtet. Andererseits kann sie (oft zusätzlich) durch Rassismus und andere Unterdrückungsmechanismen begründet sein. Wir als Menschen, die für einen radikalen Bruch mit dem Nationalstaat und Kapitalismus eintreten, sehen uns oft genug mit staatlichen Repressalien konfrontiert.

Wir rufen daher für 8. Juli zu einer Demonstration gegen Repressionsmaßnahmen und alle, die sie durchführen, auf.

Allein in Salzburg finden sich dafür genug Anlässe, etwa rassistische Polizeikontrollen und die seit Jahren andauernden Schikanen gegen obdachlose Notreisende.

Die Demo richtet sich auch gegen die im März beschlossenen Änderungen beim Versammlungsrecht und die von Innenminister Sobotka geplanten weiteren Verschärfungen. Auch in Deutschland sollen Proteste in Zukunft noch leichter kriminalisierbar sein. Hier wird momentan am neuen Tatbestand des „tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte“ gearbeitet.

Antifaschistisches Engagement ist ständig von Repressalien bedroht. So läuft zur Zeit ein Verfahren gegen mehrere Antifaschist_innen aus der Region, denen Straftaten im Rahmen des Burschenbundballs in Linz vorgeworfen werden.

Aktivist_innen, die sich in Salzburg gegen die autoritäre Herrschaft von Erdoğans AKP einsetzen und mit der Revolution in Kurdistan solidarisch sind, werden regelmäßig u.a. vom Verfassungsschutz belästigt.

In Rosenheim stürmten Anfang April 30 Bullen den Garten eines Kulturzentrums, weil dort Linke ein Demotraining durchführten. Sie setzten alle Leute fest, durchwühlten ihre Sachen und zwangen sie, sich auszuweisen. Später versuchten die Repressionsbehörden noch Meldeauflagen zu erlassen (was vor Gericht wieder gekippt wurde), um die Leute daran zu hindern, nach Köln zu fahren und dort gegen den AfD-Parteitag zu demonstrieren.

Am 7. und 8. Juli (also auch genau während dieser Demo) findet in Hamburg der G20-Gipfel statt. Dort treffen sich Machthaber_innen führender Industriestaaten und der EU um Herrschaft und Ausbeutung zu planen. Dass es im Rahmen dessen zu massiven Repressalien kommen wird, ist klar. Schon Monate vor dem G20-Gipfel wurde eine „Gefangenensammelstelle“ für die Demonstrierenden gebaut, also ein eigenes Gefängis.

Kommt alle am 8. Juli nach Salzburg, sofern ihr nicht gerade in Hamburg dem Krawalltourismus frönt für eine bessere Welt kämpft.

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!
Gegen den rassistischen Normalzustand!
Staat, Nation, Kapital: Scheiße!
Haut die Bullen platt wie Stullen!
Nie wieder Deutschland!
Feuer und Flamme allen Gefängnissen!
Scheiß Kiwarei!

QUEER-FEMINIST TAKE OVER TOUR!

element-1xxhdpiSA 04.03.2017 / SALZBURG / LKH-MÜLLN
9 UHR / PRO CHOICE IS OIS! KUNDGEBUNG gegen fundamentalistische AbtreibungsgegnerInnen.
Außerdem: Offene Probe der (weltberühmten!) Pro Choice is ois! Band

SO 05.03.2017 / ROSENHEIM / Z-Linkes Zentrum / Innstraße 45a
12 UHR / BROTZZEITBUFFET: Vegane und nicht vegane Köstlichkeiten – bereitgestellt durch die Organisator*innen  [*]

13 UHR / ZINE WORKSHOP
Du wolltest endlich mal wieder eine gute Broschüre lesen?  Dann mach sie beim Do It Yourself Workshop einfach selbst!  [*]

18:30 UHR / SOLIDARISCHE KÜCHE  bereitgestellt durch die Organisator*innen

19 UHR / FILMABEND
„Rosa Luxemburg“ von Margarethe von Trotta Spielfi lm zum Leben der Revolutionärin Rosa Luxemburg. Vor Filmbeginn wird es eine kurze politische Einführung zum damaligen Zeitgeschehen und den wichtigen Persönlichkeiten geben.

MI 08.03.2017 / SALZBURG / ALTER MARKT
18 UHR / FLIT* Reclaim the Night! Frauen*Lesben*Inter*Trans*-Demo
Alle Jahre wieder nehmen wir uns die Straße – heraus zum FLIT*-Kampftag! Laut, Kämpferisch, goschad und nicht damenhaft, aber trotzdem salonfähig.  [*]
FLIT* only! Sorry not sorry, cis dudes.

FLIT*-PHONE: 0681 20 51 30 33. BESETZT AB DEM 6. 3. / 20 Uhr
BEI FRAGEN ZU BARRIEREFREIHEIT BITTE MELDEN!

UND ES GIBT EINE ALTERNATIVE FÜR KINDER DEREN BEZUGSPERSON(EN) SICH AUF DER DEMO RUMTREIBEN!! KONTAKT: AFKINDER@SYSTEMLI.ORG

DO 09.03.2017 / ROSENHEIM / Vetternwirtschaft / Oberaustraße 2
20 UHR / ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG
zum Thema Zines: Diese waren in den 90er Jahren ein Sprachrohr und eine Ausdrucksform der feministischen Riot Grrrl Szene.

SA 11:03:2017 / ROSENHEIM / Z-Linkes Zentrum / Innstraße 45a
15 UHR / VORTRAG UND DISKUSSION mit Mira Bauer aus dem Petra Pan Projekt Regensburg zum aktuellen Antifeminismus. Der Vortrag beleuchtet den Antifeminismus im deutschsprachigen Raum und seine Bedeutung für ein rechts-konservatives Milieu.

18 UHR / WORKSHOP zu Street Art against Street Harrassment.
Im Workshop setzen wir uns zu Beginn mit zwei konkreten Street Art Projekten auseinander, die anhand von Cut-up Techniken misogyne Zustände und Verhaltensweisen in öffentlichen Räumen anprangern. Im zweiten Teil wollen wir uns gemeinsam Techniken aneignen. [*]

MIT  [*]  GEKENNZEICHNETE VERANSTALTUNGEN SIND FRAUEN*LESBEN*INTER*TRANS* ONLY.

Endlich ist es soweit! FaulenzA Lesung am 11.Februar!

Wie versprochen kommt FaulenzA am Samstag den 11.2 in Salzburg vorbei, um ihr erstes Buch „Support your sisters not your cisters: Über Diskriminierung von Trans*Weiblichkeiten“ vorzustellen.

Selbst kaufen kann mensch das Buch leider erst im März, aber der Vortrag ist der gleiche und wer ein Exemplar haben will, kann bei der Veranstaltung schon mal vorbestellen. Danach wie immer rumhängen, wuzzeln, gemeinsam Musik hören und Spaß haben. Wie freuen uns auf alle, die kommen und ganz besonders freuen wir uns auf FaulenzA!

Links zu FaulenzA und gibt’s hier: http://faulenza.blogsport.de/ und hier: https://de-de.facebook.com/Faulenza/

Unter http://faulenza.blogsport.de/workshops/ findet ihr auch nähere Infos zum Vortrag.

Start um 19:00 im Atelier Sissi – Elisabethstr.11.

Getränke und Küche für Alle vor Ort

Eintritt gegen freie Spende

Open to all gender

Barrierefreiheit:

Das Atelier ist leider nicht barrierefrei. Zwei Stufen, die grundsätzlich mit einer Rampe überbrückt werden könnten, führen zum Eingang. Eigene Rampe gibts aber nicht. Falls es Personen gibt, die gerne hinkommen würden und deshalb z.B. Hilfe bei den Stufen brauchen, oder Informationen über die Zungänglichkeit der Toiletten möchten, könnt ihr uns gerne  unter 0660 72 88 581 per Anruf oder SMS Bescheid geben. Unter der Nummer sind wir auch während dem Konzert erreichbar.